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  • AutorenbildSilvia Karnebogen

„Wenn du dein Denken änderst, änderst du dein Leben“

Aktualisiert: 31. Aug. 2023




Einfach gesagt – doch oftmals schwieriger als gedacht.

Was wir Tag für Tag denken, wird unser Leben bestimmen. Unser Mindset wird bestimmen, was wir tun und wie wir uns dabei fühlen. Wenn wir Veränderungen in unser Leben bringen wollen – auf welcher Ebene auch immer – bedarf es einer Veränderung unserer Gedanken und unserer Emotionen. Unser Kopf mit dem inne wohnenden Denkapparat ist die Summe unserer Denkweisen, unserer Glaubenssätze und der grundlegenden Kognitionen. Wie aber kann ich meine Denke und mein Mindset ändern? Und welche konkreten Denkweisen bringen mich weiter im Leben?


„Die größte Entdeckung meiner Generation ist, dass die Menschen ihr Leben ändern können, indem sie ihre Geisteshaltung ändern“ – William James

Es gibt viele Wege, dein Leben zu ändern, wenn du das möchtest.


Es gibt viele Philosophien, viele Richtungen, Glaubensrichtungen und Haltungen, nach denen wir Menschen leben, uns orientieren können.

Autoren und positiv Verfechter wie zum Beispiel: Joseph Murphy, Louise L. Hay, Dale Carnegie oder Norman Vincent Peale genauso wie auch Joe Dispenza und Daniel Kahnemann genießen weltweit wachsende Popularität.

Eines von Joseph Murphys Werk »Die Macht Ihres Unterbewusstseins« fand allein in Deutschland ca. zwei Millionen Käufer und Fans. Was immer wir davon halten mögen, viele Menschen zeichnen mit einer veränderten Haltung oder positivem Denken Erfolge, die sich sehen lassen können.


Ob es wir religiös oder philosophisch, etwas dazwischen oder von allem etwas sind - wir haben die Wahl unser Leben selbst in die Hand zu nehmen.


Alles, womit wir es in unserem Leben zu tun haben, sind Gedanken und Gedanken lassen sich verändern.
(Louise L. Hay in “Balance für Körper und Seele)



Jetzt denkst du vielleicht: so einfach gleich?!

Doch mal ehrlich: Was hält dich davon ab, dein Leben in deine eigene Hand zu nehmen und zum Positiven zu verändern?

Sicher, wir haben Stress …

Keine Zeit – oder es ist nicht die richtige Zeit …

Möglicherweise kämpfen wir mit Stress im Job, haben ein Baby bekommen, einen neuen Job gestartet, oder gerade kein Geld, Streit mit deinem Partner / Partnerin usw.



Doch: Selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Sagte schon Laotse

Da wir lieber Negativdenken – das geschieht sogar meist von ganz allein und von allen Seiten unseres Kopfes und kommt aus der frühen Zeit der Menschen, Martin Seligman nennt dies das katastrophische Gehirn, welches immer auf das schlimmste gefasst ist. – gehen wir es am besten aus dieser Sicht an und schauen ein wenig tiefer: Die meisten Blockaden, die meisten Hürden, die ein Mensch hat, sind Haus- bzw. Kopf gemacht. Und das meiste, was uns von irgendetwas abhält, ist schlicht: Angst.


Vor was hast du Angst?


Gut: gehen wir es durch!

  • Du hast Angst vor Veränderungen.

  • Du hast Angst zu Scheitern

  • Angst davor, was die anderen über dich denken oder sagen werden

  • Die Angst, nicht mehr geliebt zu werden bzw. als Außenseiter zu gelten

  • Usw.

Was haben all diese Ängste gemeinsam?

Das interessante daran ist: diese Ängste existieren vor allem in deinem Kopf. Und werden stärker, je mehr du dich darauf einlässt und das Thema, mit dem du dich auseinandersetzt, fokussierst.

Jetzt stelle dir vor, es wäre umgekehrt. Dein Kopf schafft es, nur noch schöne und positive Dinge zu denken. Zu jeder Zeit.

Dann gäbe es keine, oder viel weniger Zeit der Ängste. Dann würden eher Mut und Stärke, Abenteuerlust und Forschung auf deinem Tagesplan stehen.


"Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist, immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen." Ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer

Ein erster Schritt, um Angst zu besiegen ist, zu erkennen das eine Angst da ist.

Denke doch einmal kurz darüber nach.


– Gut: Das haben wir also schon mal hinter uns.

Der nächste Schritt könnte sein dir vorzustellen, wie dein Leben verläuft, wenn du deine Angst nicht angehst. Wenn du nichts für dich, deine Gesundheit und ein besseres Leben tust.

Stelle dich vor den Spiegel und stelle dir vor, wie du in 3 – 5 Jahren aussiehst, dich bewegst, wie du lebst oder dich fühlst. Stelle dir vor, wie sich dein Leben gemäß deinem Wunsch verändert hat. Fühle nach. Und? Zufrieden?


Und nun stelle dir vor, du veränderst nichts, weder Denken, Haltung, noch Aktionen – wie fühlst du dich dann?

Du magst sagen: Das kenne ich doch schon und das macht mir nicht mehr Angst als sonst auch.

Also bleibt alles wie es schon immer war?

Es hilft einfach nichts sich zu wünschen: Wenn doch nur diese und jene Situation … Wenn er oder sie doch nur…


Laut Barbara L. Fredrickson, sie ist Direktorin des Labors für Positive Gefühle und Psychophysiologie an der University of Michigan, hat Angst nicht nur Auswirkungen auf unser Denken und Handeln sondern auch auf unseren Körper.

Was macht Angst im schlimmsten Falle mit uns? Manche Menschen sind wie gelähmt, andere ergreifen sofort die Flucht, wieder andere haben sich gar nicht mehr im Griff und weinen sofort. Wir denken also nicht nur an Flucht, auch unser Körper bereitet sich augenblicklich auf all die eben benannten Auswirkungen vor: Herzfrequenz und Blutdruck steigen und Blut schießt in die Beine, um die Laufmuskeln bestmöglich zu versorgen - oder wir verlieren auf andere Weise die Beherrschung über unseren Körper - wir können uns nicht mehr bewegen.


Wir sehen also, dass wir Methoden brauchen, die uns helfen öfter als "normal" positive Gefühle zu erleben. Dies ist in schlechten Zeiten allerdings leichter gesagt als getan.


Es ist wie es ist. Es wird an dir selbst hängen bleiben.

Du allein musst dich aus deiner Komfortzone bewegen und was auch immer du dir wünscht, selbst in deine eigenen Hände nehmen und in die Wege leiten.


„Das Leben ist wirklich sehr einfach. Was wir geben, bekommen wir zurück. Was wir über uns denken, wird Wahrheit für uns. Ich glaube, jeder, ich selbst eingeschlossen, ist 100% verantwortlich für alles in seinem Leben, für das Beste und das Schlechteste. Jeder Gedanke, den wir denken, gestaltet unsere Zukunft. Jeder von uns gestaltet seine Erfahrungen mit seinen Gedanken und mit seinen Gefühlen. Die Gedanken, die wir denken, und die Wörter, die wir sprechen, gestalten unsere Erfahrungen.“
Louise L. Hay in ihrem Buch “Gesundheit für Körper und Seele”

Dysfunktionale Kognitionen

Dysfunktionale Kognitionen erzeugen in uns höchst unangenehme Gedanken und Gefühle. Wenn die Gedanken kreisen und kein Ende finden, wenn man als Folge nicht mehr richtig schlafen kann, wird es immer schwieriger sein, diesen Gedankenkreislauf zu stoppen. Wenn wir uns über das was ist, oft beschweren, machen wir uns zum Opfer. Wenn wir uns besser fühlen wollen, müssen wir die Opferrolle verlassen und Verantwortung über unsere Gedanken und Gefühle übernehmen.

Denn wie es uns geht, hängt stark mit unser eigenen Bewertung der Situation und der Einstellung, die wir zum Leben haben, zusammen.


Du hast es bis hierher geschafft , dass zeigt, dass du mehr willst. Du möchtest dein Denken und Leben verändern . Doch wie und was ist zu tun?


Wer und wie bin ich.

Ein erster Schritt ist es, dir deiner Gedanken bewusst zu werden. Welcher Gedanke, welches Gefühl, welche Erinnerung bremst uns aus? Hilfreich ist es hier, einige Minuten innezuhalten, zu fühlen und nachzuhorchen. Praktiziere dies mehrere Tage oder gar Wochen bewusst, wenn du von solch einen Gedanken „besucht“ wirst. Welche Worte, Situationen, Menschen, Erinnerungen im negativen Sinne, gehäuft bei dir vorbeischauen.

Was denkt es denn so, bei dir? Wie sprichst du mit dir? Wie oft be- und verurteilst du deine Handlungen oder dein nicht handeln?

Eine sehr gute Methode ist hier die Frage Antwort Methode „The Work“ von Byron Katy:

  • Ist das wirklich wahr?

  • Kannst du absolut sicher sein, dass es wahr ist?

  • Wie reagierst du oder was passiert mit dir, wenn du diesen Gedanken tatsächlich glaubst?

  • Wer wärst du und wie fühlst du dich ohne diesen Gedanken?


Hier kannst du dir die Anleitung von „The Work“ herunterladen: https://thework.com/wp-content/uploads/2019/03/Anleitung zuTheWork.pdf

Es gibt noch eine Menge anderer Informationen über Byron Katy im Netz. Schau selbst nach.


In den meisten Fällen versteckt sich ein “Ich bin nicht gut genug”, oder ein “Ich bin es nicht wert geliebt zu werden.” hinter vielen Kognitionen.


Was wird dir dadurch klar?

Sobald du dir deiner Grundüberzeugungen bewusst wirst, kannst du dir die Auswirkungen dieser Gedanken klar machen. Welche Gefühle fühlst du bei diesen Gedanken? Gibt es Entscheidungen, welche du auf Grundlage dieser Gedanken getroffen hast? Was hast du dadurch alles verpasst und welche Erfahrungen hast du gemacht? Wie wird dein Alltag durch diese Gedanken geprägt – zu was veranlassen dich diese negativen Gedanken? Wie nehmen dich deine Freunde, Familie, dein Partner oder Partnerin in solchen Situationen wahr? Wie nimmst du dich bei diesen Gedanken selbst wahr?

Schreibe all das einmal auf. Sei dir darüber im Klaren, dass dadurch einige fest weggeschlossene Gefühle aus deinen noch immer verschlossenen Gedanken-Schubladen heraus kommen können.

Nimm dir Zeit! Wenn deine Gedanken erst einmal aus deinem Kopf, in deine Hand und somit auf das Papier kommen, siehst du sie vor dir und du kannst sie vorerst ordnen. Eine Priorisierung ist ein erster Schritt in die Transformation.


Wer Glück anstrebt, muss das Chaos im eigenen Kopf beherrschen.


Probiere es einfach mal eine Weile aus.

Bücher, die dich unterstützen können:

Helfen könnte unter anderen das Buch von Sonja Lyubomirsky und Barbara Fredrickson

Die Macht der guten Gefühle

Hier findest du eine Leseprobe


Sonja Lyubomirsky und Barbara Fredrickson sind beides namhafte Vertreterrinnen der Positiven Psychologie. Ihre Bücher bieten eine gute Auswahl an praxisnahen Übungen.

Du brauchst dreimal mehr positive Emotionen als negative, um gesünder, stärker und kreativer zu werden. Das ist die wissenschaftlich erwiesene Formel, die dich immun macht gegen Krisenzeiten und eventuelle Rückschläge.


Eine weitere gute Unterstützung ist das Buch von Martin Seligmann,

Flourish - wie die meisten Menschen aufblühen

Prof. Martin Seligman beschreibt seine neueste und umfassendste Theorie zum "Aufblühen".

Das Buch bietet einen Überblick über Anwendungsgebiete der Positiven Psychologie sowie über die Ergebnisse zahlreicher Studien.

Es erinnert ein wenig an eine Autobiographie und nimmt dich mit auf eine Reise durch die Erinnerungen und Wahrnehmungen des Martin Seligman durch die Entstehungsjahre der Positiven Psychologie.


Auch hier eine Leseprobe für dich:


Damit sich dein Hirn mit den positiven Gedanken beschäftigen kann, benötigt es Futter. Du könntest nach bester Joseph Murphy und Louise Hay Manier mehrmals morgens in der Aufwachphase und abends vor der Einschlafphase mit einem Lächeln im Gesicht, welches durch dein gesamtes Gesicht läuft sagen:

Ich kann das. Ich bin mutig.


Sei Mutig und halte durch!

Mutig sein braucht übrigens Mut - Also trau dich.


Alles Liebe und viel Erfolg

Silvia Karnebogen

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